Gastgartenoffensive – eine neue Corona-Unterstützungsmaßnahme für Gastronomie und Tourismus

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Mit 19. Mai 2021 sperren die Gastronomiebetriebe vorsichtig wieder auf. Zur Schaffung zusätzlicher und Attraktivierung bestehender Verabreichungsplätze im Freien, unterstützt die Bundesregierung mit der Gastgartenförderung.

Insgesamt steht ein Fördervolumen von EUR 10 Mio. zur Verfügung. Die Förderung dient der Neu- oder Umgestaltung von Gast- und Schanigärten und wird über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) abgewickelt. 

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere österreichische Unternehmen mit Gewerbeberechtigung für das Gastgewerbe und mit mehr als 8 Verabreichungsplätzen zum Zeitpunkt der Antragseinbringung.

Wo kann der Antrag gestellt werden?
Die Einreichung des Förderungsansuchens hat über das ÖHT-Kundenportal zu erfolgen.

Wann ist der Antrag zu stellen?
Die Antragstellung ist seit 30. April 2021 bis 30. September 2021 möglich.
Vorsicht: Es werden nur Maßnahmen gefördert, die nach Antragstellung umgesetzt werden (Rechnungs- und Lieferdatum nach Antragstellung)! Die Maßnahmen müssen vor dem 31. Dezember 2021 bezahlt und abgeschlossen werden. Die Abrechnungsunterlagen sind der ÖHT bis spätestens 31. März 2022 vorzulegen.

Was wird gefördert?
Die Förderung umfasst Investitionen und ergänzende Sachaufwendungen zur Schaffung neuer und Attraktivierung bestehender Verabreichungsplätze im Freien, inklusive begleitende Maßnahmen. Darunter fallen beispielsweise Fassadengestaltung, Beschattung, Podest-Errichtungen, Sitzmöbel, Tische, barrierefreie Zugänge sowie Bepflanzungen. Nicht gefördert werden u.a. Umsatzsteuer bei vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen, Kosten im Zusammenhang mit einem nicht unternehmerischen Vorhaben, Personalkosten, aktivierte Eigenleistungen, sowie Kosten aus Kleinbetragsrechnungen unter EUR 100,00.

Wie hoch ist die Förderung?
Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Einmalzuschusses von maximal 20% der förderfähigen Kosten. Die Untergrenze für die Mindestinvestition beträgt EUR 5.000,00, die Obergrenze liegt bei EUR 100.000,00.

Kann die Förderung mit anderen Förderungen kumuliert werden?
Eine Kumulierung mit anderen Förderungen ist grundsätzlich zulässig, sofern die beihilferechtliche Obergrenze von EUR 200.000,00 innerhalb von drei Steuerjahren (laufendes Steuerjahr + vorangegangene zwei Steuerjahre) eingehalten wird (De-minimis).