Corona - COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe: Kurzarbeit Phase 3

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Bitte beachten Sie, dass der Antrag vor Beginn des Kurzarbeitszeitraumes gestellt werden muss! Vorbehaltlich einer entsprechenden Änderung der Bundesrichtlinie gilt: Kurzarbeitsvorhaben, die ab 01.11.2020 beginnen, können rückwirkend bis 20.11.2020 beantragt werden.

Download der notwendigen Dokumente
Auf der AMS-Seite finden Sie alle Dokumente zur Antragstellung und Abrechnung.

Arbeitszeit auf null?
Was, wenn die Arbeitszeit im gesamten November auf 0 reduziert werden muss? Im November bzw. für die Zeit des Lockdowns kann die Arbeitszeit in Betrieben, die unmittelbar vom Lockdown betroffen sind, auf 0% reduziert werden.

Wie kann man die Kurzarbeitsbeihilfe beantragen?
Es ändert sich nichts: Die Kurzarbeitsbeihilfe wird auf bewährte Weise beantragt und bewilligt.
Unternehmen die im Oktober Kurzarbeit mit 30% beantragt haben, können rückwirkend mittels Änderungsantrags die Unterschreitung der Mindestarbeitszeit beantragen.
Ist ein Betrieb nicht vom Betretungsverbot erfasst, kann die Arbeitszeit im November dennoch auf 0 reduziert werden. Es ist aber für den gesamten Kurzarbeitszeitraum, also längstens bis Ende März 2021, eine Mindestarbeitszeit von 30 % beziehungsweise 10 % zu erreichen.

Ausnahmen für Einzelfälle
Nach Einzelfallprüfung durch die Sozialpartner kann im Durchrechnungszeitraum für einen Betrieb die Schwelle von 30 % auf 10 % gesenkt werden.

Ist eine rückwirkende Antragstellung möglich?
Ja, Sie können bis inklusive 20. November einen Kurzarbeitsbeginn per Anfang November beantragen.
Die Richtlinienänderung wird gerade vorbereitet.
Bitte beachten Sie, dass die momentan geltende AMS-Richtlinie für die Einbeziehung von Arbeitnehmern ein vollentlohntes Kalendermonat vor Kurzarbeit verlangt.

Die offiziellen Informationen finden Sie hier.