Corona - Aktuelles rund um die COVID-19-Investitionsprämie

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Investitionen ins betriebsnotwendige Anlagevermögen können noch bis 28. Februar 2021 mit der Investitionsprämie von 7% bzw. 14% belohnt werden. Wir haben über die Eckdaten bereits in unserem Newsletter vom 22.09.2020 berichtet.

Das ursprüngliche Förderungsvolumen wurde aufgrund der enormen Nachfrage auf drei Milliarden Euro aufgestockt.

Praxistipp: Für die Antragstellung reicht eine erste Kostenschätzung aus. Schätzen Sie die Investitionssumme im Zweifelsfall höher, da sich die maximale Investitionsprämie von der in der Antragstellung angegebenen Summer berechnet. Somit führen etwaige Zusatzkosten ebenfalls zu einer Prämie!

Für die Antragstellung selbst ist nicht zwingend ein Parteienvertreter notwendig. Erst bei der Abrechnung muss ein Parteienvertreter bestimmte Voraussetzungen bestätigen, wenn die Prämie EUR 12.000,00 oder mehr beträgt.

Vorsicht bei der Rechnungslegung - für eine optimale Förderung sollten Sie sich ihre Vorhaben genau anschauen! Achten Sie darauf, für jede einzelne Investition eine eigene Rechnung zu erhalten. Jede Rechnung muss eindeutig einem Förderprozentsatz zuordenbar sein, pro Rechnung wird der niedrigere Förderprozentsatz bewilligt.

Beispiel: Kauf einer Maschine mit Digitalisierungssoftware:

- Wird die komplette Investition auf einer Rechnung für die Investitionsprämie über die aws eingereicht, können lediglich 7 % Investitionsprämie lukriert werden.

- Werden die Maschine und die Digitalisierungssoftware auf getrennten Rechnungen eingereicht, können 7 % Prämie für die Maschine und 14 % Prämie für die Digitalisierungssoftware beantragt werden.

- Sind nicht förderfähige Rechnungspositionen auf der Rechnung enthalten, entfällt die Investitionsprämie komplett.

Falls Sie in Ihrem Unternehmen eine oder auch mehrere Investitionen in das Anlagevermögen im Ausmaß von mindestens EUR 5.000,00 planen, stehen wir Ihnen gerne unterstützend zur Verfügung.

Nähere Infos finden Sie auch hier.

Unter bestimmten Umständen kann die Investitionsprämie auch von Gemeinden beantragt werden, soweit die Gemeinde mit ihrer Tätigkeit keine hoheitlichen Aufgaben erfüllt und unternehmerisch tätig wird. Unternehmerisch tätig ist die Gemeinde immer mit den Betrieben gewerblicher Art (§2 Abs. 1 KStG) – dazu zählen beispielsweise Photovoltaikanlagen. Die Investitionsförderung ist mit anderen Förderungen kombinierbar! Weitere Informationen folgen demnächst!